Seine ersten Auftritte hat Adrian Falk im zarten Alter von sechs Jahren. Als Sternsinger zieht er in seinem Heimatort im Hochschwarzwald zur Weihnachtszeit von Haus zu Haus und bringt mit seiner klaren Stimme besinnliche Klänge in die verschneiten Stuben.

Gefördert vom renommierten Kirchenmusiker und späteren Domkantor der Diözese Rottenburg, W.Rieke, tritt er dann in dessen Knabenchor ein. Dort wirkt er bei lateinischen Messen und Chorgesängen in der Wallfahrtskirche mit. Höhepunkt in dieser Zeit sind Rundfunkaufnahmen des Südwestfunks Baden-Baden vor Ort. Als Solist des Chores singt der Zwölfjährige Titel wie "Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein...", "Es waren zwei Königskinder..." und als Höhepunkt das "Ave Maria" in lateinischer Sprache.

Der begabte Sopran bleibt dem damaligen Chorleiter der Regensburger Domspatzen nicht verborgen. Er soll in deren Internat ausgebildet werden, aber die Eltern sind dagegen.